So funktioniert die Grundwasserwärmepumpe:
In der wasserführenden Erdschicht wird ein Entnahmebrunnen installiert. Eine Pumpe im Brunnen pummt das Grundwasser zur Wärmepumpe, wo es über einen Wärmetauscher fließt und dort die Wärme an das Kältemittel abgibt. Anschließend fließt das Wasser wieder zurück in die wasserführende Erdschicht. Im Verdichter kommt es zu einer Druckerhöhung, woraus ein Anstieg der
Temperatur resultiert. Diese Wärme ist nun für den Heizkreislauf
nutzbar und wird über einen Wärmetauscher in das Heizsystem abgegeben.
Vorteile der Grundwasserwärmepumpe:
- Eine Brunnenbohrung ist auch auf kleinen Grundstücken möglich
- Selbst bei geringen Außentemperaturen ist das Grundwasser eine zuverlässige Wärmequelle
- Die Technologie ist sehr leise
- Auch für größere Anlagen geeignet
- Die Wärmepumpe ist jederzeit über das Internet steuerbar
Wo empfiehlt sich der Einsatz einer Grundwasserwärmepumpe?
- Hauptsächlich in Ein- und Mehrfamilienhäusern eingesetzt
- Ideal für kleine Grundstücke, da die Brunnenbohrungen kaum Platz benötigen
- Häufig bei Sanierungsarbeiten eingesetzt
Schema der Grundwasserwärmepumpe:

Prinzip der Grundwasserwärmepumpe:

Energiefluss der Grundwasserwärmepumpe:

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